„Nach 13 Jahren in Deutschland kann ich aus dem Stehgreif nicht sagen, was „typisch deutsch“ ist. Ich habe sowohl deutsche als auch ausländische Freunde hier gewonnen. Ich kann nicht pauschalisieren. Die Klischees von früher sind weggefallen. Gerade junge Menschen, die im Ausland studieren oder arbeiten, haben eine ganz andere Denkweise. Auch ich betrachte Russland und die Ereignisse, die dort geschehen, aus einer anderen Perspektive. Mal kritisch, mal stolz und lobenswert. Eins kann man noch dazu sagen, Deutschland ist meine zweite Heimat geworden. Und die Integration? Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht.“