„Wir sind 1993 nach Deutschland gekommen, weil wir uns beruflich weiterentwickeln wollten. Uns ist es dort schlichtweg zu langweilig geworden: Jahrein, jahraus die gleichen Inszenierungen. Damals ist alles in Russland den Berg runter gegangen, man hatte das auch am Theater zu spüren bekommen. Und wir wollten unbedingt mal erleben, wie man im Westen arbeitet, wollten uns mit dem hiesigen Arbeitstil und Arbeitsbedingungen vertraut machen. Hierzulande sieht man an einem Theater mindestens vier – fünf Premieren in einer Saison, während man in Russland höchstens eine im Jahr erleben darf.“